Gartenbauverein Rückersweg
von 1934 e.V.
Wasser In den 50-iger und 60-iger Jahren war es
üblich, dass niemand einen eigenen Wasserzähler hatte.
Damals war die Mitgliederstruktur einheitlich. Praktisch jede Parzelle
war mit einem Dauerbewohner belegt. Die Personenanzahl ähnlich
und der Wasserverbrauch vergleichbar. In den 70-iger Jahren begann
sich die Mitgliederstruktur zu verändern, die ersten Dauerbewohner
gaben ihre Behelfsheime auf und die Sommergärtner waren in
der Mehrheit. Aktuell haben wir noch 13 bewohnte Behelfsheime. Der
Verbrauch ist extrem unterschiedlich, wir haben Gartenfreunde mit
wenigen m³ Wasserverbrauch im Jahr, andere Gartenfreunde verbrauchen
250 m³. Die Mitglieder beschlossen den Einbau von eigenen Wasserzählern,
es fehlte jedoch an einer Struktur und an einer Vorgabe über
den Einbau. Diese wurde von den Mitgliedern im Laufe der Jahre erarbeitet
und 2006 als Antrag auf der Jahreshauptversammlung beschlossen.
Die Mitglieder haben sehr genau festgelegt, wie ein Wasseranschluss
auf den Parzellen auszusehen hat. Durch einen erheblichen Wasserverlust einer
Gartenfreundin in den 80-iger Jahren, der sowohl dem Verein als
auch der Gartenfreundin DM 1.500 kostete, wurden seitens des Vorstandes
sehr rigide Maßnahmen eingeführt:
Wir verfügten über Aufzeichnungen
der Verbräuche von Mitte der 80-iger bis Ende der 90-iger.
Durch Wechsel im Vorstand sind diese Daten dann leider verloren
gegangen, jeder Vorstand hat eben andere Prioritäten in seiner
Arbeit gesetzt. Aktuell verfügen wir wieder über Aufzeichnungen
seit 2001. Die Ablesung der Parzellenwasserzähler
erfolgt zweimal jährlich durch den erweiterten Vorstand. Es
werden die Stände der Wasserzählerzähler notiert,
eine Funktionskontrolle des Wasserzählers durchgeführt
und die Übereinstimmung mit unseren Unterlagen überprüft. Neben unseren Gartenfreunden nehmen noch
zwei Dauerbewohner des Alemannenweges und Vattenvall an unserer
Wasserversorgung teil. Dem Vorstand ist es durch diverse Maßnahmen
gelungen den Schwund in den letzten Jahren zu senken. Im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit
wurden einige der Verlustquellen lokalisiert und abgestellt. Das
Highlight war eine Abzweigung in einem Wasserschacht die ins
Nichts führte. Leider war durch einen mehrfachen Pächterwechsel
auf der Parzelle nicht mehr zu ermitteln, wer letztlich für
die Konstruktion verantwortlich war.
Alemannenweg
79 a
20537 Hamburg

Der Wasserschwund (Differenz zwischen
der Abnahmemenge bei Hamburg Wasser und der Summe aller Abnahmemengen
der Parzellenzählern) war teilweise dramatisch. Die Ursachen
waren im Wesentlichen:
(Falschablesungen).